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Saison 2017/18 1. Bundesliga 06. Spieltag Zusammenfassung

Dateiformat: 	m2ts
Länge: 		1:09:22
Dateigröße: 	5,78 GB
Auflösung: 	1920x1080
Datenrate: 	11690 kBit/s
Sender:		Sky

Info:
Mit den Partien
FC Bayern München - VfL Wolfsburg
Wenn der VfL Wolfsburg zuletzt gegen die Bayern ran musste, war das nicht angenehm für die "Wölfe". In 2015/16 und 2016/17 setzte es vier Klatschen mit insgesamt 1:18 Toren in der Liga, dazu zwei Pokal-K.-o.s. Legendär: Robert Lewandowskis Neun-Minuten-Fünferpack beim 5:1 am 22.09.2015.

RB Leipzig - Eintracht Frankfurt
RB Leipzig kassierte in Augsburg bereits die zweite Saisonniederlage. Die "Bullen" hatten zwar "viel Ballbesitz, aber keine zwingenden Chancen", gab Kapitän Willi Orban nach der 0:1-Pleite zu. Man merke halt, wenn ein "Ausnahmespieler" wie Naby Keita fehlt. Der Stürmer ist auch noch gegen Frankfurt gesperrt. "Wir müssen trotzdem Lösungen finden", fordert RB-Trainer Ralph Hasenhüttl. Mit sieben Punkten liegt der Vizemeister gleichauf mit der Eintracht. Die Frankfurter gewannen in Köln bereits ihr zweites Auswärtsspiel und sind in der Fremde noch ungeschlagen. "Wir mussten hart um die Punkte kämpfen", sagte SGE-Coach Niko Kovac. Das hat sein Team auch in Leipzig vor.

TSG 1899 Hoffenheim - FC Schalke 04
"Die Mannschaft hat eine außergewöhnliche Moral bewiesen", lobte 1899-Coach Julian Nagelsmann sein Team nach der Partie in Mainz. Die Hoffenheimer hatten nach 16 Minuten 0:2 zurückgelegen, sich aber mit zwei Toren noch vor der Pause zurückgekämpft und in der Nachspielzeit den 3:2-Siegtreffer erzielt. In einer intensiven Partie ging es für Taktikfuchs Nagelsmann "nicht mehr um Taktik, es ging nur noch ums Herz". Das will die Mannschaft auch gegen Schalke wieder zeigen. Die "Knappen" verloren zwar 0:3 gegen die Bayern, waren mit ihrem Auftritt aber nicht unzufrieden. "Wenn wir die Leistung bestätigen, werden wir weiter punkten", ist S04-Keeper Ralf Fährmann überzeugt.

Werder Bremen - SC Freiburg
Keller-Duell in Bremen: Mit Werder und dem Sport Club treffen zwei von drei sieglosen Teams aufeinander. Beide haderten unter der Woche über vergebene Chancen. "Es wäre so ein wichtiger Sieg gewesen", sagte der Freiburger Florian Niederlechner nach dem 1:1 gegen Hannover 96. Der Stürmer hatte vom Elfmeterpunkt die Chance zur Führung vergeben. "Das wäre der Dosenöffner gewesen", ärgerte er sich. Ebenfalls 1:1 endete Werders Auswärtsspiel in Wolfsburg. "Ein Punkt ist vielleicht etwas zu wenig", trauerte Thomas Delaney den vielen vergebenen Chancen nach. Der Werder-Kapitän weiß, "dass wir in einer schwierigen Situation sind und wir nur mit 100 Prozent da heraus kommen".

1. FSV Mainz 05 - Hertha BSC
Drei Punkte gegen Hoffenheim lagen für die Mainzer auf dem Silbertablett bereit - doch sie griffen nicht zu! Nach 16 Minuten führten die 05er mit 2:0 und kontrollierten Ball und Gegner. Doch noch vor der Pause kassierten sie den Ausgleich und in der Nachspielzeit sogar das 2:3. "Wir müssen auch mal ein Spiel zu null spielen", forderte hernach 05-Keeper René Adler, "da müssen wir ansetzen." Ob 05-Coach Sandro Schwarz seine Abwehr in nur zwei Trainingstagen für das Duell mit der Hertha dicht kriegt? Wie man's macht, weiß Pal Dardai. "Mit dem 2:0 im Rücken standen wir etwas tiefer, haben gut verteidigt", erklärte der Hertha-Coach nach dem 2:1-Sieg gegen Leverkusen.

VfB Stuttgart - FC Augsburg
Auch im dritten Auswärtsspiel gab es für den VfB Stuttgart nichts zu holen. In Gladbach verloren die württembergischen Schwaben mit 0:2. Die Defensivtaktik ging lange auf - bis die Borussia dann doch einmal durchkam. "Wir haben aus dem Nichts ein Ding bekommen", ärgerte sich Keeper Ron-Robert Zieler. Das größere Problem des VfB ist jedoch, dass er zu sehr mit Toren geizt. Drei Treffer in fünf Spielen sind eine magere Ausbeute. Der FC Augsburg ist da deutlich spendabler. Die bayrischen Schwaben haben schon achtmal getroffen, zuletzt reichte ein Tor zum Sieg gegen Leipzig. "Zehn Punkte sind sensationell", freut sich Trainer Manuel Baum, der dennoch "demütig bleiben" will.

Borussia Dortmund - Borussia Mönchengladbach
Borussia Dortmund setzte sich beim HSV erwartungsgemäß mit 3:0 durch und verteidigte die Tabellenführung. Michael Zorc gab allerdings zu: "Ganz entspannt war es nicht." Der BVB-Manager sah ein "sehr intensives Spiel". Doch das Team kommt mittlerweile auch mit leidenschaftlich kämpfenden Gegnern zurecht. Gegen Gladbach dürfte es für Zorc erneut nicht ganz entspannt werden. Die Borussia vom Niederrhein gewann jüngst 2:0 gegen Stuttgart und kletterte mit acht Punkten auf Platz sieben. Der Sieg habe der Mannschaft gut getan, findet Max Eberl. Für den Manager geht es darum, "sich in einer knüppelharten Bundesliga zu bewähren". In Dortmund wartet nun eine echte Bewährungsprobe.

Hannover 96 - 1. FC Köln
Hannover 96 bleibt auch im fünften Spiel ungeschlagen. In Freiburg ist der Aufsteiger allerdings "knapp an einer Niederlage vorbeigeschrammt", wie Martin Harnik zugab. Der Torjäger hatte 96 in Führung gebracht, doch der SC glich kurz vor Schluss noch aus. Der aktuelle Erfolg beruht auf einer starken Abwehr und großem Einsatz. "Jedes Spiel ist ein hartes Stück Arbeit", erklärt Harnik. Die nächste Schicht ist am Sonntag gegen Köln. Das Schlusslicht hat auch das fünfte Saisonspiel verloren - 0:1 gegen Frankfurt. Keeper Timo Horn fordert: "Wir müssen uns der Situation stellen und die ersten Punkte irgendwie erzwingen."

Bayer Leverkusen - Hamburger SV
"Wenn man nicht punktet, dann rutscht man nach unten." Wahre Worte, die HSV-Stürmer Bobby Wood da ausspricht. Die Hamburger erleben das gerade am eigenen Leib. Nach ihrem überraschenden Sechs-Punkte-Start haben die "Rothosen" die nächsten drei Spiele verloren und sind von Rang drei auf elf abgerutscht. Wood ist jedoch überzeugt: "Wir bleiben positiv und stabil." Alles andere als stabil präsentiert sich Bayer Leverkusen bislang. Vier Punkte nach fünf Spielen sind eine Enttäuschung für die "Werkself". Als "komplett dämlich" und "hirnlos" bezeichnete Julian Brandt den Auftritt bei der jüngsten 1:2-Pleite in Berlin.

Moderation: Jessica Kastrop