Click here for post
 

Saison 2017/18 2. Bundesliga 08. Spieltag Zusammenfassung

Dateiformat: 	m2ts
Länge: 		0:40:32
Dateigröße: 	3,6 GB
Auflösung: 	1920x1080
Datenrate: 	12493 kBit/s
Sender:		Sky

Info:
Mit den Partien
MSV Dusiburg - Holstein Kiel
Bestens erholt von der 1:6-Klatsche gegen Nürnberg zeigte sich Duisburg in Ingolstadt. Dank eines Doppelpacks von Stürmer Borys Tashchy - Saisontreffer drei und vier - erkämpften die "Zebras" ein 2:2. "Es war ein schwieriges Spiel", kommentierte der 24-jährige Ukrainer, "es ist wichtig, dass wir kontinuierlich punkten und ich bin froh, dass wir einen Zähler mitnehmen. Natürlich freue ich mich auch über meine beiden Tore." Erstmals in der Saison blieb Kiel ohne eigenen Treffer und verlor 0:1 gegen St. Pauli. Nach nur einem Spieltag mussten die "Störche" den Platz an der Sonne räumen. "Insgesamt haben wir uns nicht viele Chancen erspielt", so Trainer Markus Anfang, "das Tor haben wir zu Recht bekommen."

Erzgebirge Aue - SV Sandhausen
m siebten Anlauf der erste Sieg auf dem Betzenberg - Aue gewann 2:0 in Kaiserslautern und hat satte zehn Punkte auf dem Konto. Matchwinner war mit einem Doppelpack Mittelfeldspieler Sören Bertram. "Schön, dass wir endlich mal auf dem Betze gewonnen haben", kommentierte der 26-jährige Bertram, "ich muss mich bei Pascal Köpke bedanken, der meine beiden Tore toll vorbereitet hat." Tore schießen die Gegner des SV Sandhausen selten. Der SVS stellt mit fünf Gegentreffern die beste Defensive der Liga und hielt beim 1:0 per Sonntagschuss gegen Union zum vierten Mal den Kasten sauber. "Im Training versuche ich mich ab und zu an solchen Schüssen, nur gehen die meistens drüber", kommentierte Leart Paqarda sein Goal.

FC St. Pauli - Fortuna Düsseldorf
Die 0:4-Klatsche gegen Ingolstadt hat St. Pauli gut verdaut. 1:0 gewannen die "Kiezkicker" bei Holstein Kiel und stürzten die "Störche" von der Tabellenspitze. Vor allem die Defensive um Abwehrchef Lasse Sobiech stand gegen das mit 15 Treffern torhungrigste Team der Liga wie eine Eins. "Wir wollten nach Ingolstadt unbedingt eine Reaktion zeigen. Und das haben wir gemacht", sagte Siegtorschütze Johannes Flum. Mit Fortuna Düsseldorf wartet der nächste Spitzenreiter auf die Hanseaten. Die "Flingeraner" schlugen Regensburg 1:0 und aalen sich zum dritten Mal in der Saison auf dem Platz an der Sonne. "Es ist super wie die Truppe spielt", freute sich Innenverteidiger Robin Bormuth, "unsere Maschine läuft wie ein Uhrwerk."

Jahn Regensburg - Eintracht Braunschweig
Trotz guter Leistung stand Jahn Regensburg in Düsseldorf mit leeren Händen da. "Es ist sehr bitter", ärgerte sich Trainer Achim Beierlorzer über das 0:1 bei der Fortuna, "wir haben aus dem Spiel heraus kaum Torchancen zugelassen. Durch Standards war die Fortuna aber immer gefährlich." Wenig Gefahr entwickelte erneut Aufstiegskandidat Braunschweig. Das mag nach einem 3:0 gegen Greuther Fürth seltsam klingen, aber die Eintracht war dem Gegner über weite Teile der Partie vor allem spielerisch unterlegen. "Es war ein komisches Spiel, mit manchem Unentschieden in den vergangenen Wochen war ich zufriedener als heute", kommentierte Trainer Torsten Lieberknecht den zweiten Saisonsieg.

Arminia Bielefeld - 1. FC Heidenheim
Zweimal vier Gegentore in Folge musste die Arminia zuletzt schlucken. In Dresden stand die Defensive wieder wie die Chinesische Mauer und Bielefeld gewann 2:0. "Wir sind froh, den Dreier mit nach Bielefeld zu nehmen. Wir wollten defensiv sicher stehen und haben gegen und mit dem Ball super gearbeitet", sagte der Schütze des zweiten Treffers Patrick Weihrauch. Offen wie ein Scheunentor war in vielen Situationen Heidenheims Abwehr beim 2:2 gegen Darmstadt. Die Defensivschwäche machte die starke Offensivleistung zunichte und Kapitän Marc Schnatterer ärgerte sich: "Wie wir uns präsentiert haben, war top. Wir machen ein schönes 2:1 und haben drei, vier richtig große Dinger, wo du daheim den Sack zumachen musst."

SV Darmstadt 98 - Dynamo Dresden
Mit Glücksgöttin Fortuna im Bunde waren die "Lilien" beim 2:2 in Heidenheim. Darmstadt war über weite Strecken der Partie unterlegen, konnte sich aber auf die Standardstärke verlassen. Der späte Ausgleich durch Kapitän Aytac Sulu fiel nach einer Ecke. "Mit dem Punkt können wir hundertprozentig leben", sagte der Abwehrchef, "nach dem 2:1 hatte Heidenheim viele Möglichkeiten. Nichtsdestotrotz freuen wir uns, dass unsere Stärke mit den Standards gefruchtet hat." Rein gar nichts klappte bei Dynamos 0:2 gegen Bielefeld. Zwei individuelle Fehler sorgten dafür, dass Dresden Richtung Abstiegszone rutscht. "Wir haben uns gegen die kompakt stehenden Bielefelder schwer getan, ins Spiel zu kommen", so Trainer Uwe Neuhaus.

SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Nürnberg
Nach dem 3:1-Debütsieg musste Fürths Neu-Trainer Damir Buric mit seiner Elf ein bitteres 0:3 in Braunschweig schlucken. Dabei war das "Kleeblatt" über weiter Strecken auf Augenhöhe mit dem Aufstiegskandidaten. "0:3 hört sich hart an, spiegelt den Spielverlauf aber nicht wieder", kommentierte Abwehrchef Marco Caligiuri, "wir waren sehr gut im Spiel und sind mit Überzeugung ins Match reingegangen. Es tut umso mehr weh, dass das 0:1 ein Abseitstor war." Alle Abseitstore und Niederlagen vergessen machen kann die SpVgg mit einem Sieg im heimischen Ronhof gegen den Erzrivalen Nürnberg. Die 263. Auflage des Frankenderbys steckt wie immer voller Brisanz und polarisiert eine ganze Region.

VfL Bochum - FC Ingolstadt 04
Einer Achterbahnfahrt gleicht der Saisonstart des VfL - zwei Siegen folgten in der Englischen Woche zwei Pleiten und der Absturz in die Niederungen der Tabelle. Zuletzt gab's trotz 1:0-Führung eine 1:3-Schlappe beim "Club". "Nürnberg hat durch drei Torchancen drei Tore erzielt, wir nur eins. Es geht im Fußball um Tore und nicht nur darum, bis zum Sechszehner gut zu spielen", schimpfte Trainer Ismail Atalan, "wir müssen in den nächsten Spielen auch mal einen Punch setzen und das zweite Tor machen." Zwei Treffer gelangen dem Gast aus Ingolstadt gegen Duisburg, die reichten aber nur für ein 2:2. "Da war viel mehr für uns drin", ärgerte sich Doppeltorschütze Hauke Wahl, "der Ausgleich war einfach unnötig."

1. FC Union Berlin vs. 1. FC Kaiserslautern
Die "Roten Teufel" (M)eierten beim 0:2 gegen Aue herum wie ein Absteiger. Keine 24 Stunden nach dem spielerischen Offenbarungseid zog Sportchef Boris Notzon die Reißleine und schickte Trainer Norbert Meier in die Wüste. "Wir reagieren mit dieser Entscheidung auf die anhaltende sportliche Situation", sagte Notzon. Als Interimscoach übernimmt der Leiter des Nachwuchszentrums Manfred Paula. Dicke Luft herrscht auch in Berlin nach dem 0:1 in Sandhausen. Statt Aufstiegslust macht sich Mittelfeldplatz-Frust breit. "Für uns gilt es nun gegen Kaiserslautern, wieder das auf den Platz zu bringen, was wir in dieser Woche trainiert hatten, aber in Sandhausen nicht zeigen konnten", so Coach Jens Keller.